Um die Bedeutung der Worte,
um die so viel gestritten wird, geht es here nicht. Sondern um ihre Form, ihre
sinnliche Gestalt, die Körperlandschaft ihrer Linien, Spuren eines unsichtbaren
Tanzes – der nachher noch stattfindet. Als hätte sich hier eine Schrift
offenbart, die sich jeder fundamentalistischen Lektüre gegenüber verweigert,
weil sie sich wie eine sinnliche Landschaft zeigt, eine Schrift, die, wie der
Tanz, die Freiräume ihrer eigenen Bewegung sucht.
Almut Sh. Bruckstein



