Ich schreibe Ihnen um Sie, vor meiner Reise nach Teheran in den kommenden Tagen an die politischen Morde im Herbst 1998 im Iran zu erinnern.
Meine Eltern, Parvaneh und Dariush Forouhar, zwei führende oppositionelle Politiker, die Jahrzehnte für Demokratie und Rechtstaatlichkeit gekämpft haben, waren die ersten Opfer dieser Kette von Morden.
Mohammad Mokhtari und Mohammad Djafar Pouyandeh, zwei Mitglieder des Schriftstellerverbandes, Madjid Sharif und Piruz Dawani, politische Aktivisten und der Dichter, Hamid Hadjizadeh zusammen mit seinem zehnjährigen Sohn Karoun waren weitere Opfer dieser politischen Verbrechen.
Sie waren nicht die ersten Opfer der politischen Morde im Iran. Bereits Jahre zuvor wurden Dissidenten, die sich aktiv für Meinungsfreiheit eingesetzt hatten, sowohl innerhalb des Landes als auch im Ausland, Opfer solcher organisierten staatlichen Gewalttaten. Ein immer wiederkehrendes Muster der Brutalität, welches das Leben der iranischen Opposition in den Schatten des Schreckens stellte








